PROPHYLAXE

Maßnahmen zur Vorbeugung von Erkrankungen im Mundraum

Professionelle Zahnreinigung

Die Professionelle Zahnreinigung ist ein Hauptbestandteil der zahnmedizinischen Prophylaxe. Man versteht darunter eine mechanische Reinigung der Zähne, die deutlich über das hinausgeht, was jeder Mensch selbst täglich erledigen kann. In der Regel umfasst sie eine vollständige Entfernung versteckter weicher und harter Beläge oberhalb und unterhalb des Zahnfleischrandes mit Handinstrumenten und Ultraschallgeräten. Anschließend werden alle Zahnoberflächen poliert, um die Neubildung von Belägen zu reduzieren. Abschließend werden alle Zähne fluoridiert, damit sie widerstandsfähiger gegenüber Karies- und Parodontoseangriffen werden.

Während private Krankenversicherungen in der Regel die Kosten übernehmen, müssen gesetzlich versicherte die Kosten selbst tragen. Einige Zahnzusatzversicherungen für gesetzlich Versicherte übernehmen die Kosten hingegen teilweise oder vollständig.

Behandlung gegen Mundgeruch (Halitosis)

Mundgeruch entsteht durch flüchtige Schwefelverbindungen, die sich unter die Atemluft mengen. Sie entstehen beispielsweise durch bakterielle Zersetzung von Nahrungsmittelresten oder totem Gewebematerial. Als Ursachen von Mundgeruch stehen in der Regel die Mundhöhle oder der Nasen-Rachen-Raum im Vordergrund. Seltener ist der Magen das auslösende Moment. Meist sind die Ursachen in der nicht adäquaten Mund- und Zungenhygiene zu suchen.
So sind Beläge, Karies, Parodontitis, relativ leicht zu beseitigende Ursachen. Schwieriger wird es bei chronischen Entzündungen der Mandeln, des Kehlkopfes und der Nasennebenhöhlen.
Weiterhin können Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Leberzirrhose den Mundgeruch zur Folge haben.

Fluoridierung

Verschiedene Bakterienstämme der Mundhöhle produzieren organische Säuren, die den Zahnschmelz schädigen können, indem sie die Hauptkomponente, nämlich das Hydroxylapatit aus diesem herauslösen. Nimmt das Herauslösen der Hydroxylapatit-Kristalle gegenüber der Remineralisierung Überhand, so entstehen mit der Zeit Erosionen, also kleine Löcher, die später zu größeren Löchern, also Kavitäten werden können.

Solange die Grundstruktur des Zahnschmelzes noch erhalten ist und durch Säureangriffe nur marginal geschädigt ist, ist es möglich dass diese Kleinst-Erosionen noch durch Fluoridierung repariert werden können. Hierbei wird das Hydroxylapatit durch ein Fluorapatit ersetzt. Ein Vorteil des Fluorapatits ist eine deutlich geringere Löslichkeit gegenüber Säuren. Als Folge zeigt sich der Zahnschmelz erheblich stabiler.

Der Zahnschmelz der Zähne wird also mit Hilfe Fluoriden gestärkt.

Fluoride werden in unterschiedlichen Formen zur Anwendung gebracht. Es gibt sie in Zahnpasten, Spüllösungen, Gels, Lacken oder auch Tabletten.

 

 

Schwangerenbetreuung

"Jedes Kind kostet einen Zahn!" - Stimmt das?
Was passiert in der Schwangerschaft? Womit kann gerechnet werden? Welche zahnärztlichen Maßnahmen können in der Schwangerschaft helfen, um die Zähne gesund zu erhalten?
Wir geben antworten auf Ihre Fragen.

Kindervorsorgeprogramm

Kariesrisikobestimmung

Durch die Bestimmung der Anzahl an Lactobazillen ermitteln wir die Höhe des Kariesrisikos.

To top